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Von Gewalt zu Achtsamkeit und Anerkennung

17 Jan 2018 von Agentur Medienlabor

 

Gewalt ist für jeden Menschen, dem Gewalt angetan wird, schrecklich. Wo fängt Gewalt an? Was kann ich für ein friedliches Miteinander tun? Wohin kann ich mich wenden wenn ich selbst Opfer? Wie werde ich vom Täter zum Friedensstifter?

Auf diese Fragen versuchte eine vierte Klasse der Grundschule Michendorf an einem Projekttag Antworten zu finden. Unterstützung bekamen sie dabei von der Sozialarbeiterin an der Schule, der Mitarbeiterin der Mobilen Arbeit Michendorf und einem fiktiven Mädchen, Helena, an deren Geschichte sich vieles verdeutlichen ließ. Zum Beispiel wurde Helenas „Ich“ mit jeder Beleidigung immer kleiner und sie wurde davon krank. Wie gut es jedem tut, wenn andere etwas Positives über einen sagte, konnte jede/r Schüler/-in selbst während einer Übung selbst erleben.

Der Appell: „Stopp Gewalt, schau nicht weg und vertrau dich unbedingt jemandem an, zu dem du ein gutes Verhältnis hast!“ hallt weiterhin im Klassenrat nach und die Schüler/-innen achten mehr auf ihre Worte und Taten.

Jessica Heidbrecht
Sozialarbeit an der Grundschule Michendorf
Stiftung JOB

Franziska Benthin
Mobile Jugendarbeit, Michendorf
Stiftung JOB