Die Satzung

§ 1                   Name, Sitz und Geschäftsjahr

 Der Verein führt den Namen JOB e.V. Er hat seinen Sitz in Teltow und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Potsdam zu VR 1113 eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2                   Vereinszweck

 1.         Der Verein verfolgt den Zweck, Kinder- und Jugendhilfemaßnahmen nach dem KJHG im Sinne von Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung sowie zur Förderung der Erziehung in der Familie zu leisten, Abschnitt A Ziffer 2 der Anlage 1 zu § 48 EStDV.

Dieses wird insbesondere verwirklicht durch Beratung, den Betrieb von Jugendfreizeiteinrichtungen, aufsuchende Jugendarbeit, Sozialarbeit an Schulen, sowie durch sozialpädagogische Einzelfallbetreuung und Familienhilfe.

 2.         Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 3.         Personen, in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Vereins, erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 3                   Mitgliedschaft

 1.         Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden, die die Satzung anerkennt und dieses durch ihre Mitarbeit im Sinne des § 2 zum Ausdruck bringt.

Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden.

 2.         Der Vorstand behält sich das Recht vor, die Aufnahme einer Person ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

Gegen diese Entscheidung kann innerhalb einer Frist von  zwei Wochen ab Zugang der Ablehnungsnachricht  Berufung eingelegt werden. Über die Berufung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

 3.         Die Mitgliedschaft endet:

 a)                  mit dem Tod des Mitgliedes,

b)                 durch schriftliche Erklärung des Austritts gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Jahresende,

c)                  durch Streichung von der Mitgliederliste,

d)                 durch Ausschluss aus dem Verein.

 4.         Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es sich trotz zweimaliger an die vom Mitglied dem Verein zuletzt schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtete Zahlungserinnerung mit seinen Beiträgen drei Monate in Zahlungsverzug befindet.

 5.         Ein Mitglied, das im erheblichen Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann auf Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer  Frist von zwei Wochen

Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme ist in der Vorstandssitzung zu verlesen.

Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied gegen Einschreiben / Rückschein zuzustellen.

Mit diesem Ausschließungsbeschluss verliert das Mitglied vorläufig alle Mitgliedschaftsrechte. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von  zwei Wochen schriftlich Berufung beim Vorstand eingelegt werden. Über die Berufung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Gibt sie der Berufung statt, erlangt das Mitglied seine vollen Rechte zurück. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung.

 

 § 4                   Mitgliedsbeitrag

 Jedes Mitglied hat die Pflicht, einen Vereinsbeitrag zu zahlen. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung

 

§ 5                   Organe

 Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 6                   Mitgliederversammlung

 1.         Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Organ des Vereins. Sie hat  folgende Aufgaben:

           a)                  Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr und Entgegennahme des Geschäftsberichtes,

b)                 Wahl und Entlastung des Vorstandes

c)                  Entscheidung über Satzungsänderungen, Vereinsauflösung und Entlassung von Vorstandsmitgliedern mit einer 2/3 – Mehrheit der anwesenden Mitglieder,

d)                 Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge,

e)                  Festsetzung der Höhe der Vorstandsvergütungen

f)                  Beschlussfassung über gegen die Ablehnung der Aufnahme einer Person als Mitglied oder über gegen den Ausschluss eines Mitgliedes eingelegte Berufungen.

 2.         Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 7 Tagen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die Frist gilt als gewahrt, wenn die Einladungen am letzten Tag der Frist versandt werden. Die Einladungen gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

Der Vorstand hat in gleicher Weise unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder dies die Hälfte der Mitglieder, unter Angabe der Gründe, schriftlich vom Vorstand verlangt.

 3.         Die Mitgliederversammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig. Beschlüsse werden, wenn in der Satzung nicht anders festgelegt, mit einfacher Mehrheit der abgegeben Stimmen gefasst.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches von einem Vorstandsmitglied und vom Protokollanten zu unterzeichnen ist.

 

 § 7                   Vorstand

 1.         Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem geschäftsführenden Vorstand und einem weiteren Mitglied.  Zum Vorstand können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Er wird für zwei Geschäftsjahre gewählt und bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

Der Vorstand kann Mitglieder kooptieren.

2.         Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und wird  durch den Vorsitzenden oder den geschäftsführenden Vorstand allein beziehungsweise durch das weitere Vorstandsmitglied gemeinschaftlich mit dem Vorsitzenden oder dem geschäftsführenden Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

 3.         Der Vorstand hat von jeder seiner Sitzungen ein Protokoll anzufertigen.

 4.         Der geschäftsführende Vorstand ist hauptamtlich tätig und erhält für seine Tätigkeit eine Vergütung, die sich am Zeitaufwand seiner Tätigkeit orientiert und deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig, erhalten jedoch für ihr Engagement eine Aufwandsentschädigung, deren Höhe ebenfalls von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.

 5.         Die Vorstandsmitglieder haben ferner einen Anspruch auf Ersatz der zum Zwecke der Amtsführung getätigten Aufwendungen, die durch geeignete Belege nachzuweisen sind.

 

 §  8                  Vereinsauflösung

 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall  steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Mitgliedsorganisation des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Brandenburg e.V., die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 Teltow, 22. Juli 1993

 geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung

am 09. Juli 2002

 

zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung

am 25. Juni 2004